Montessori-Absolventen starten selbstständig und selbstbewusst in die Zukunft

In einer von Jörg Boysen, Dirk Randoll und Nina Villwock herausgegebenen Absolventenstudie wurden Absolvent*innen von Montessori-Schulen zu ihren Erfahrungen befragt. Rund 800 Online-Fragebögen wurden ausgewertet.

In der Studie „Man lernt Sachen, die man wirklich braucht – ehemalige Montessori-Schüler*innen kommen zu Wort“ nennen die ehemaligen Schüler*innen durchweg positive Erfahrungen in Bezug auf Selbstständigkeit, Gemeinschaft und Wertschätzung. Vielleicht ergibt sich daraus auch das berufliche Interesse der ehemaligen Schüler*innen an sozialen, wirtschaftlichen und kreativen Bereichen.

Sie würden wieder auf eine Montessori-Schule gehen, erklären 88% der befragten Absolvent*innen, denn hier fühlen sie sich von den Lehrern ernst genommen, haben Freude am Lernen und entwickeln ein gutes Selbstwertgefühl.

Weitere zusammengefasste Ergebnisse können sie zudem auch hier nachlesen.

Die komplette Studie wurde im Beltz Verlag veröffentlicht:

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Auszubildende (m/w/d)

Katarzyna Königer wird Teil der Geschäftsführung des Montessori Bildungshauses

Seit dem 5. April hat unser Bildungshaus eine veränderte Leitungsstruktur. Katarzyna Königer verantwortet als neues Mitglied der Geschäftsführung die Kernbereiche Personal, Kommunikation und Organisationsentwicklung. An ihrer Seite bleibt Michael Brigant für unsere Finanzen zuständig. Im Interview verrät Kata, was ihr wichtig ist und wie sie es anpacken möchte. Kata vor der Schule

Deine neue Rolle am Bildungshaus ist sehr exponiert. Wie war dein Start als Geschäftsführerin?
Es ist ein spannender Prozess, und ich bin immer noch mittendrin. Es gibt viele und vielschichtige Themen an unserem Bildungshaus. Immerhin sind wir ein mittelständisches Unternehmen mit rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und einem Etat von fast 7 Millionen Euro. Wir haben mit den beiden Kinderhäusern, der Schule und dem neuen Weiterbildungsinstitut im Grunde vier „Betriebe“ mit unterschiedlichen Abläufen. Das sorgt für komplexe Aufgaben. Ich bin gut dabei, diese gemeinsam mit dem ganzen Team zu durchdringen. Dabei hilft mir auch, dass meine beiden Kinder am Bildungshaus sind und dass ich mich bereits in verschiedenen Rollen engagiert habe. Ich freue mich jeden Tag aufs Neue, die vielen auf unterschiedliche Weise sehr engagierten Menschen an unserem Bildungshaus zu erleben.

Neue Schulleitung, neue Geschäftsführung, neue Aufgabenteilungen: Das ist sehr viel Veränderung auf einmal…
Das stimmt. Und sehr viele Veränderungen auf einmal fallen Menschen manchmal schwer. Die anfängliche Unsicherheit haben wir im Blick, und ich habe das sichere Gefühl, dass die Grundstimmung deutlich entspannter ist. Es ist ruhiger geworden. Michael und mir war es auch ganz wichtig, auf diese Unsicherheiten ruhig und umsichtig einzugehen und möglichst alle abzuholen. Ich bringe Berufserfahrung aus einem Konzern mit und weiß: Veränderungen bringen immer Herausforderungen mit sich. In großen Unternehmen sind sie so gut wie immer durch Kosten getrieben. Der feine Unterschied bei uns ist: Wir achten natürlich auch auf unsere Kosten, wollen uns aber aus inhaltlichen Gründen verändern. Es geht am Bildungshaus um einen klaren Auftrag, den wir von den Eltern bekommen haben. Wir dürfen ihre Kinder begleiten auf dem Weg zu selbstständigen und motivierten jungen Menschen und heben uns dabei von klassischen Schulen ab. Das schaffen wir – gemeinsam.

Welche Vorteile bringt die neue Trennung von Schulleitung und Geschäftsführung?
Die Schule ist in unserem Bildungshaus wie gesagt nur einer von vier verschiedenen Bereichen. Als Geschäftsführerin des Bildungshauses kann ich besser den Blick für das Gesamtsystem behalten und meine Aufmerksamkeit übergreifend in alle Bereiche stecken. Und Kirsten Landgraf kann sich in der neuen Konstellation ganz auf ihre Rolle der Schulleiterin konzentrieren. Ich bin überzeugt, dass wir insgesamt damit schneller und gezielter vorankommen.

Welche Schwerpunkte sind dir in den nächsten Wochen und Monaten wichtig und was ist deine langfristige Vision für das Bildungshaus?
Zurzeit steht das Thema Digitalisierung auf unserer Agenda im Vordergrund. Digitale Medien, kompetent eingesetzt, eröffnen völlig neue Möglichkeiten passgenauen, binnendifferenzierenden Lehrens und Lernens – der Kern unserer Pädagogik. Fördermittel gibt es im Rahmen des Digitalpaktes bis Mai 2023 – deshalb drücken wir da jetzt auch etwas auf die Tube.

Langfristig möchte ich das Bildungshaus insgesamt weiterentwickeln. Wir haben ein wunderbares Haus und das Potenzial, zu einem Leuchtturm zu werden. Dafür dürfen wir nun gemeinsam die nächsten Schritte machen. Das sind zum Beispiel die Optimierung der Übergänge zwischen Kinderhaus und Schule, sowie die Weiterentwicklung der Mittel- und Oberstufe. Das erfordert etwas Mut. Aber ich bin überzeugt, dass wir alle und vor allem unsere Schüler und Schülerinnen davon profitieren werden. Wir wollen die Gemeinschaft im Bildungshaus fördern, eine starke Gemeinschaft, die zusammen an einem Strang zieht – dazu gehören für mich auch ganz klar die Eltern als Bildungspartner. Und zu guter Letzt will ich mit dem Ausbau unseres vierten Betriebes, dem Weiterbildungsinstitut, die Vorteile der Montessori-Pädagogik in die Welt tragen.

Bevorzugst du kurze Entscheidungswege oder gemeinsame Entscheidungen?
Grundsätzlich gemeinsame Entscheidungen – aber mir ist bewusst, dass nicht immer alle zu 100 Prozent einer Meinung sind. Und das ist ja auch gut so – denn nur durch verschiedene Sichtweisen ist ein Perspektivwechsel möglich, und diese Meinungsvielfalt befördert kreative Entscheidungsprozesse. Uns ist es wichtig, im Bildungshaus ein Grundvertrauen zu schaffen, dass wir als Geschäftsführung die Dinge gezielt voranbringen und zu Ende bringen. Auch wenn wir mal was entscheiden, obwohl nicht alle komplett überzeugt sind, haben wir doch alle gehört und dann nach bestmöglicher Gewichtung entschieden. Passieren dabei Fehler? Klar! Aber ohne Fehler kein Lernen, ohne Lernen kein Fortschritt.

Interview: Christian Otto

 

Schulleitung: Kirsten Landgraf übernimmt

Kirsten vor der SchuleIhre Sichtweise hat sich geändert. „Wenn ich durch unsere Schule gehe“, sagt Kirsten Landgraf, „nehme ich die Dinge anders wahr.“ Wo vorher für Kirsten in erster Linie das Kind im Fokus war, sieht sie heute zusätzlich die Gemeinschaft und die Entwicklung der Lernumgebung für alle – Schüler und Schülerinnen, Lehrkräfte und Eltern. Seit dem 5. April ist Kirsten eben nicht mehr nur Lehrerin und Stufenleitung, sondern unsere neue Schulleiterin. Sie bringt dafür nicht nur ein Montessori-Diplom mit, sondern eben auch viele Jahre Erfahrung an unserer Schule.

Aus einer kommissarischen Lösung, weil zunächst eine stellvertretende Schulleiterin benötigt worden war, ist nun mit Zustimmung des Schulvorstandes und Genehmigung der Schulbehörde eine noch prominentere Rolle geworden. Kirsten hat die Nachfolge von Alexander Delport angetreten. Ihre bisherige Leitungsfunktion an der Spitze der Grundstufe 2 übernehmen bis auf Weiteres Inna Leifert und Svenja Möller. Kirsten hat bereits nach den Osterferien damit begonnen, die Dinge neu anzugehen und zu organisieren. Sie legt Wert auf klare Spielregeln und Zuständigkeiten. Wer als Pädagogin oder Pädagoge neu an das Bildungshaus kommt, soll die Chance haben, behutsam und begleitet zu beginnen. Was bisher oft aus dem Bauch heraus geschah oder aus dem Handgelenk geschüttelt werden musste, soll professioneller vorbereitet werden und damit besser gelingen.

Mit ihrem Aufrücken ist Kirsten, die bereits seit 2011 am Bildungshaus ist und sich seitdem gerne und mit Kompetenz einbringt, keinem konkreten Karriereplan gefolgt. Ihr Weg als Pädagogin von der Klassen- und Stufenleiterin bis zur Schulleitung hat sich Stück für Stück gefügt. „In den vergangenen 10 Jahren ist unsere Schule auf 16 Klassen mit mehr als 300 Schülerinnen und Schülern sehr schnell gewachsen. Und unsere Mittel- und Oberstufe mit den hausinternen Prüfungen sind eine große Herausforderung. Ich finde das spannend und gut“, sagt die bisherige Klassenlehrerin und Leiterin der Grundstufe 2. Sie wird zukünftig etwas weniger unterrichten, vorrangig delegieren und organisieren. Ihren direkten und vertrauensvollen Draht zu den Schulklassen will sie erhalten. „Die Verbindung zu unseren Schülerinnen und Schülern ist mir sehr wichtig – um diese Menschen geht es hier ja.“

Jedes Gespräch und jede Konferenz mit ihr belegt: Kirsten hört zu und achtet auf die Zwischentöne. Sie tritt überlegt, klar und deutlich auf. „Unser Bildungshaus ist extrem komplex. Natürlich kommt es da auch mal zu Reibung. Jeder bringt verschiedene Ansichten und Bedürfnisse mit an den Tisch. Wichtig ist, dass uns allen klar ist, dass wir am selben Strang ziehen“, findet die 57-Jährige. Sie muss im Dialog mit dem Schulkollegium auch unpopuläre Entscheidungen treffen und Konflikte lösen. Deshalb lautet ihr Vorsatz, mit Transparenz zu kommunizieren. Sie wünscht sich am Bildungshaus eine Gesprächskultur, die von Geduld und Verständnis geprägt ist. Das gilt in jede Richtung – im Miteinander zwischen Kollegin-nen und Kollegen sowie Eltern und Kindern.

Die neue Aufgabe bringt jede Menge Verantwortung mit sich. Trotzdem will Kirsten sich und ihrer Art treu bleiben. Die Mutter von drei volljährigen Kindern war bisher im Job die Ruhe selbst. Das soll so bleiben. Sie achtet bewusst darauf, vom Stress im Job abschalten zu können. Das beginnt bereits beim Pendeln mit dem Fahrrad zum Bildungshaus. Yoga und Gartenarbeit empfindet sie als weitere gute Wege, um bei sich zu bleiben. Im Schulalltag nimmt sich Kirsten vor: „Mein Anspruch ist es, gemeinsam mit dem Leitungsteam und den zuständigen Gremien einen konstruktiven Austausch mit allen zu führen. Insgesamt will ich eine gute Umgebung für Lehrende und Lernende schaffen.“

Text: Christian Otto

Abschlussfeiern: Mit Herz, Wertschätzung und Musik

Bild3 AbschlussfeierDer Applaus, mit dem unsere Abschlussklassen aus Mittel- und Oberstufe verabschiedet worden sind, fühlte sich richtig gut an. Beide Veranstaltungen sorgten für einen würdevollen Rahmen. Sie hatten viel mehr zu bieten als die reine Übergabe der Zeugnisse. „Ihr habt viele Herausforderungen gemeistert. Hebt diese Erfahrung als Schatz für euch auf“, sagte Schulleiterin Kirsten Landgraf. Sie hatte am 1. Juli gemeinsam mit Geschäftsführerin Katarzyna Königer charmant moderiert. Ein Wechselspiel aus kurzen Reden und stimmungsvollen Musikeinlagen durch junge Künstlerinnen und Künstler der Grund- und Mittelstufe sorgte in unserer dekorierten Sporthalle für wertschätzende Momente.

Ein weiteres Schuljahr unter Corona-Bedingungen hatte den Schülerinnen und Schülern viel abverlangt. Entsprechend gelöst war die Stimmung, als es endlich geschafft war. „Wir hatten mit unserer Oberstufe riesiges Glück, dass es auch digital gut geklappt hat. Trotz Lockdown sind jeden Tag sechs Stunden Unterricht durchgezogen worden“, sagte Jakob Tegtmeier rückblickend. Der Schülersprecher ist stolzes Mitglied eines 16-köpfigen Abitur-Jahrgangs, dessen Notendurchschnitt der beste seit Gründung unserer Oberstufe ist. Vor der Oberstufe wurden die Abschlussklassen der Mittelstufe (9. und 10 Klasse) stimmungsvoll geehrt.

Bild5-AbschlussfeierWie es mit vereinten Kräften gelingt, sich mit Herz zu verabschieden, zeigten beide Abschlussfeiern. Vor allem die musikalischen Einlagen am Klavier, an der Geige und im Chor rundeten jene Momente ab, die für alle Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien sehr emotional waren. Dazu trugen auch einfühlsame Reden bei. „Ihr seid mir in fünfeinhalb Jahren sehr ans Herz gewachsen. Ihr werdet mir fehlen“, sagte Physiklehrer Aiko Samblowski in Richtung des Abi-Jahrgangs. „Es gab kaum eine Unterrichtsstunde“, ergänzte Sportlehrer Julian Brinkmann, „nach der ich nicht zufrieden nach Hause gegangen bin.“

Bild4-AbschlussfeierWas unsere Schülerinnen und Schüler zum Abschied mit auf ihren weiteren Weg bekommen haben, war eine Mischung aus Gratulation, Respekt und Aufbruchstimmung. Wie hatte es Cora van Rij so schön formuliert? „Es trennen sich jetzt Wege. Aber das Neue kann aufregend und spannend sein. Findet eure Stärken“, sagte unsere langjährige Leiterin der Mittelstufe. Sie wurde – auf persönlichen Wunsch über eine Videoübertragung zugeschaltet – über den digitalen Weg und mit viel Herzlichkeit aus ihrer bisherigen Rolle verabschiedet.

Text: Christian Otto

Gutes und gesundes Miteinander

Alle bei uns lernen täglich dazu – insbesondere während einer Zeit wie der Corona-Pandemie. Jeder am Montessori Bildungshaus Hannover leistet seinen Beitrag dazu, dass ein gutes und gesundes Miteinander gelingt.

Ein zentrales Corona-Management hilft uns dabei, die Lage in unseren Einrichtungen einzuschätzen und schnell zu reagieren. So können wir beispielsweise im Fall einer Ausbreitung den Sportunterricht in der Sporthalle durch ein Angebot an der frischen Luft ersetzen oder gar eine komplette Klasse in das Distanzlernen schicken, falls sich Corona-Fälle häufen. Die Schuleltern unterstützen unsere konsequenten Maßnahmen, in dem sie ihre Kinder bei Infektionen innerhalb der eigenen Familie zu Hause lernen lassen. Das hilft uns dabei, den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten.

Seit März 2020 reagieren wir immer wieder schnell und passen unsere Vorsichtsmaßnahmen an. Unser Hygienekonzept wird fortlaufend aktualisiert. Es berücksichtigt alle Vorgaben der Landesregierung. Die folgende Übersicht informiert darüber, welche Veränderungen, Neuerungen und Verhaltensregeln bei uns greifen.

Das nutzen wir:

  • Selbsttests und medizinische Masken werden im Schulalltag zur Verfügung gestellt.
  • Auch für unser Kinderhaus-Personal stehen Selbsttests bereit.
  • Es gibt bei uns Luftfilter in allen Räumen, die zudem gut gelüftet werden.
  • CO2-Ampeln signalisieren uns, wann frische Luft gefragt ist.

 So hilft jeder mit:

  • Wir tragen möglichst konsequent eine medizinische Maske oder FFP2-Maske.
  • In unseren Kinderhäusern wird in allen öffentlichen Bereichen ein Mund-Nasen-Schutz getragen.
  • Alle halten sich an die AHA-Regeln (Abstand wahren, auf Hygiene achten, Maske im Alltag).
  • Wer sich nicht gesund fühlt oder typische Symptome hat, bleibt zu Hause.

Darauf achten wir:

  • Der Zugang zu den Klassenräumen erfolgt getrennt nach Gruppen.
  • Mit einem zeitversetzten Unterrichtsbeginn minimieren wir Begegnungen.
  • Eltern, die ihre Kinder abholen, betreten unsere Gebäude nicht.
  • Der Zugang zu unseren Kinderhäusern ist nur mit FFP2-Maske und unter Einhaltung der Abstände möglich.

Auf digitalem Weg:

  • Mit Hilfe digitaler Kommunikation tauschen wir uns schnell und sicher aus.
  • Die Mehrheit unserer Besprechungen führen wir mit Abstand und digital durch.
  • Unsere Schüler (ab Jahrgang 1) und Lehrer sind digital miteinander vernetzt.
  • Elternabende finden ausschließlich digital statt.

Vom Montessori-Schüler zur Klassenleitung

Unser Weg begeistert Kinder wie Erwachsene. Das Interview von Lennart Gasterstädt zeigt auf, wie wir Lehrerinnen und Lehrer selbst ausbilden – mit besonderem Fokus auf die Montessori-Pädagogik und einem guten Miteinander im Referendariat.

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Abschlussfeier 2021

Montessori Bildungshaus Hannover gGmbH - Abschlusszeremonie

Montessori Bildungshaus Hannover gGmbH – Abschlusszeremonie

In unserer Sporthalle stand eine großzügige Bühne bereit. Luftballons, Sonnenblumen und Konfetti bildeten den bunten Rahmen für einen großen Moment. Die Verabschiedung unseres dritten Abi-Jahrgangs und der beiden 10. Klassen hat gezeigt, welch besonderes Miteinander das Montessori Bildungshaus Hannover ausmacht.

Montessori Bildungshaus Hannover gGmbH - Abschlusszeremonie Abijahrgang 2021 (2021-07-02)

Unsere rappenden Lehrerinnen: Birgit Soiné, Beate Heinz, Katrin Bosse (v.l.n.r.)

„Ihr habt uns mit euren Ideen, Fragen und Frechheiten jung gehalten“, sagte Französischlehrerin Sandrine van Moe Dauvice und grinste. Sie gab unseren Schülerinnen und Schülern neben den Zeugnissen das gute Gefühl mit auf den Lebensweg, einen bleibenden Eindruck am Bildungshaus hinterlassen zu haben.

Es war nicht zu übersehen und zu überhören, wie emotional zurückgeblickt wurde. Hinter unseren Abschlussklassen liegt angesichts der Corona-Einschränkungen ein merkwürdiges Schuljahr. Abstand zu halten und doch füreinander da zu sein – das hat insgesamt prima geklappt. Als Dankeschön für die gemeinsame Zeit gaben drei Lehrerinnen eine Rap-Einlage.

Schulleiter Alexander Delport übergibt Schülerinnen der Abschlussklasse Sonnenblumen

Schulleiter Alexander Delport übergibt Schülerinnen der Abschlussklasse Sonnenblumen

Unser Schulleiter Alexander Delport moderierte einen Teil der Verabschiedungen in seiner Lederjacke, weil unsere Schüler sie so cool finden.

Dass die 10b für das Abschiedsfoto ihren Klassenlehrer Jens Stasche mal eben so in die Luft hielt, war eine richtig starke Geste.

Schüler halten ihren Lehrer Jens Stasche in die Luft

Schüler halten ihren Lehrer Jens Stasche in die Luft

Als unsere Schülerinnen und Schüler für ein letztes gemeinsames Foto auf dem Schulhof posierten, standen zwei Fahrräder als Abschiedsgeschenk für das Oberstufen-Kollegium bereit. Warum? Weil zwischen unserem Bildungshaus in der Bonner Straße und dem Oberstufengebäude in der Anna-Zammert-Straße durchaus ein paar Meter liegen.

Mit dem Monte-Shuttle überraschten die Schüler ihrer Lehrer - damit können sie zwischen den beiden Standorten pendeln.

Mit dem Monte-Shuttle überraschten die Schüler ihrer Lehrer – damit können sie zwischen den beiden Standorten pendeln.

Die Lehrerinnen und Lehrer können mit den bunten Drahteseln, von den Abiturienten liebevoll aufbereitet und bemalt, bequem pendeln. Beide Fahrräder werden uns noch lange an einen wunderbaren Jahrgang erinnern – und natürlich daran, dass bei uns eine gute Gemeinschaft immer Vorfahrt hat.

 

 

 

 

 

 

Hospitationen

Es können derzeit keine Hospitationen in der Schule (Schüler, Lehrer, Kursteilnehmer, Studenten etc.) stattfinden. Wir werden das Infektionsgeschehen im neuen Schuljahr erneut bewerten und evtl. Hospitationen unter Auflagen wieder zulassen.

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