Unsere Sekundarstufe 2: Mehr als nur Punkte sammeln

Gymnasiale Oberstufe

Im Schuljahr 2016 haben wir mit der 11. Klasse unsere anerkannte gymnasiale Oberstufe eröffnet. Seit 2019 nehmen wir in unserer Oberstufe das Zentralabitur ab. Sprechen Sie uns gerne an

Schule ganz anders? Ein entspannter Weg zum Zentralabitur, vielleicht sogar reicher an Möglichkeiten – ob es das wirklich gibt? Bei uns schon. Und es lässt sich leicht herausfinden, was am Montessori Bildungshaus Hannover anders ist. Für neugierige Schüler und Eltern öffnen wir regelmäßige unsere Türen und bieten Beratungstermine an. Mit unserer Sekundarstufe II, die in einem Neubau in Anna-Zammert-Straße unterrichtet wird, bieten wir in der Südstadt von Hannover eine Ergänzung zum Gymnasium an.

Richtig ist: An Montessori-Schulen lernen Kinder und Jugendliche anders. Von Quereinsteigern in unserer Mittelstufe hören wir häufig, dass sie nie gedacht hätten, dass Schule auch so sein könnte. Manchmal müssen wir erklären, dass „Montessori“ der Name einer Reformpädagogin ist, die bereits um 1900 Unterrichtsmethoden umgesetzt hat und die bis heute als überraschend gelten. Ihre Haltung ist uns bis heute ein Vorbild. Wir sind also eine ganz normale Schule – mit einer besonderen Idee.

Zentral-Abitur an unserer Oberstufe:

Für unsere Schule und damit auch die Oberstufe gelten die Curricula und Vorschriften des Landes Niedersachsen. Wir sind verpflichtet, die gleichen Lernstoffe und Themen zu vermitteln, wie sie auch für Regelschulen vorgeschrieben sind. Allerdings tun wir das auf einem anderen Weg und mit einer anderen Grundhaltung.

Kein Mensch kann unter Dauerstress, Druck oder mit Sorgen gut lernen. Deshalb schaffen wir auch für die Oberstufe eine Umgebung, in der unsere Schüler ihre Lehrpläne und Fortschritte selbst mitgestalten und -bestimmen. Es gibt keine Lehrer, die ständig kontrollieren und vorschreiben – sehr wohl aber Mentoren und Wegbegleiter, die unterstützen, helfen, kritisieren und beraten. Das sorgt für eine Atmosphäre und Partnerschaft, in der sich Schüler entfalten. Gepaart mit echter Neugierde lernen sie dann intensiver und schneller.

„Wenn Du dich wohlfühlst, schaffst du das“

Montessori_Oberstufe-78Die Schüler sollen sich bei uns wohlfühlen. Ist das ein Widerspruch, wenn auf dem Weg zum Abitur Fleiß und Disziplin gefragt sind? Für uns nicht. Unsere Schüler und Lehrer duzen sich. Der Unterricht fängt frühestens um 8.30 Uhr an. Und die Schüler gestalten ihre Stundenpläne zum Teil selbst. Daraus entsteht kein Chaos, sondern Freiheit, Entfaltung und Verantwortung. In der Summe fühlen sich damit alle wohl.

Montessori-Pädagogik heißt, die Verantwortung für den eigenen Weg selbst zu übernehmen. Unsere Lehrer treiben die Schüler nicht an, sondern ermuntern zu Eigenverantwortung und Selbstorganisation. Wer muss was bis wann lernen? Was ist gerade wichtig, interessant oder kritisch? Wie lässt sich der Fortschritt am besten überprüfen? Unsere Schüler bekommen individuelle Rückmeldungen zu ihren Fortschritten. Wir gehen auf individuelle Bedürfnisse ein, um ein bestmögliches Lernen zu fördern. Regelmäßige Feedback-Gespräche machen unseren Schülern und Lehrern Spaß. Sie geben Orientierung, Mut und Motivation.

Übrigens: Die Lerngruppen in unsere Oberstufe bestehen aus maximal 12 Schülern. So unterstützen wir ein entspanntes und eigenverantwortliches Lernen – in unseren modernen Räumlichkeiten oder zuhause. Daheim auf eigene Faust weiterlernen: So läuft das bei uns ziemlich häufig. Und ganz ehrlich? Es läuft richtig gut.

Junge Schule, motiviertes Kollegium

Montessori_Oberstufe-69Unsere Lehrerinnen und Lehrer kommen aus unterschiedlichen Schulformen und -wegen. Sie haben Spaß an ihrer Arbeit. Genauso wie ihre Schüler. Kurz: Sie brennen für ihre Themen. Unsere Schulgröße fördert die Arbeit in Kleinst- und Kleingruppen. Wir sind stolz darauf, dass wir in dieser Form unseren Schülern gerecht werden können.

Wir sind eine noch junge und vergleichsweise kleine Schule. Unser Fächerangebot bleibt überschaubar. Genau das sorgt für große Vorteile. Zum pädagogischen Konzept für unsere Oberstufe gehören sogenannte Lernbüros, um optimal auf individuelle Bedürfnisse eingehen zu können. Unser engagiertes Kollegium begleitet jede Schülerin und jeden Schüler mit einer besonderen Tiefe und Offenheit. Daraus entsteht Vertrauen. Wir finden, das ist die beste Basis für ein eigenes Profil.

Diese Schwerpunkte bzw. Profile gibt es bei uns:

  • sprachlich
  • mathematisch-naturwissenschaftlich
  • musisch-künstlerisch
  • gesellschaftswissenschaftlich

Als zweite Fremdsprache auf dem Weg zum Abitur bieten wir neben Französisch auch Niederländisch an. Es gehört wie Deutsch zur Gruppe der west-germanischen Sprachen. Entsprechend leicht fällt der Zugang – selbst für Quereinsteiger ohne Vorkenntnisse.

Seit 2019 widmet sich unsere Projektarbeit gezielt dem Thema Nachhaltigkeit. Wir räumen den Schülern genügend Zeit ein, um sich mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN) zu beschäftigen.

Gibt es an der Montessori-Schule Punkte?

Ja, selbstverständlich. Parallel gibt es aber auch ein Beurteilungssystem, das noch genauer über Leistungsstände und -fortschritte informiert.

Kostet der Schulbesuch Geld?

Ja. Als gemeinnützige Einrichtung geht es uns dabei nicht um Gewinnerzielung,
sondern um Kostendeckung. Der Schulbesuch der gymnasialen Oberstufe kostet – nach Einkommen gestaffelt – 100 bis 445,88 Euro pro Monat sowie 450 Euro Lehrmittelbeitrag pro Jahr. Diese Kosten lassen sich steuerlich absetzen. Für alle Eltern gilt außerdem unsere Schulgeldversicherung – so bleibt der Schulbesuch auch bei wirtschaftlichen Veränderungen gesichert. Übrigens: In Einzelfällen prüfen wir auch, ob eine Förderung durch zum Beispiel Stipendien möglich ist.

Ist das Abitur ein richtiges Abitur?

Ja. Und anstrengen muss man sich dafür auch bei uns.